Verwurzelt in den Lehren des Dichters und Mystikers Jalaluddin Rumi aus dem 13. Jahrhundert, ist die Zeremonie des Wirbelnden Derwischs eine spirituelle Reise, die durch einen gefühlvollen Tanz ausgedrückt wird. Während sich die Derwische in meditativer Bewegung drehen, erhebt sich ihre rechte Hand zum Göttlichen, während sich die linke zur Erde hin ausstreckt und so den Fluss des Segens vom Himmel zur Menschheit symbolisiert. Dieses jahrhundertealte Sufi-Ritual bietet einen Einblick in eine Weltanschauung, die von Poesie, Hingabe und der Suche nach dem eigenen höchsten Selbst geprägt ist. Bereiten Sie sich auf eine faszinierende Erfahrung vor, die das Herz der Sufi-Philosophie erhellt.

Kurze Zusammenfassung

  • Herkunft: Entstanden im 13. Jahrhundert innerhalb des Mevlevi-Ordens, der zu Ehren des Dichters und Mystikers Jalaluddin Rumi gegründet wurde.
  • Zweck: Das Ritual wird Sema genannt und hilft den Derwischen, Gott näher zu kommen.
  • Warum Menschen teilnehmen: Für einen seltenen Einblick in das spirituelle Erbe der Türkei, ein beruhigendes kulturelles Ritual und eine authentische Erfahrung jenseits der üblichen Besichtigungen.
  • Geeignet für: Kulturliebhaber, spirituell Interessierte, Musikbegeisterte und alle, die die Altstadt von Istanbul erkunden möchten.
  • Empfohlenes Ticket: Besuchen Sie die ikonische Zeremonie der wirbelnden Derwische im historischen Hodjapasha Kulturzentrum, einem restaurierten Badehaus aus dem 15. Jahrhundert im Istanbuler Stadtteil Sirkeci

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Über den Mevlevi-Orden von Rumi

Rumis Poesie wird heute auf der ganzen Welt gefeiert. Es wird in Filmen zitiert, in den sozialen Medien geteilt und in zahllosen Übersetzungen gewürdigt. Aber wussten Sie, dass seine Wurzeln in einer tiefgreifenden spirituellen Bewegung liegen, die Jahrhunderte des Denkens geprägt hat? Hinter den Zeilen über Liebe, Sehnsucht und die Suche nach Wahrheit verbirgt sich eine Philosophie, die das menschliche Herz als eine Brücke zwischen dem Irdischen und dem Göttlichen betrachtet. Rumi glaubte, dass die Liebe – nicht die Logik, nicht die Macht – der Motor des Universums ist. Seine Verse handelten von der inneren Welt, in der sich die Seele ausdehnt, das Ego sich auflöst und der Suchende sich dem nähert, was er „den Geliebten“ nannte

Aus dieser Weltanschauung ging der Mevlevi-Orden hervor, der von Rumis Anhängern gegründet wurde, um seine Lehren zu bewahren und zu verkörpern. Ihr ikonischster Ausdruck wurde die Zeremonie des Wirbelnden Derwischs, eine bewegende Meditation, die die Reise, über die er schrieb, physisch darstellt. Bei dem Sema-Ritual wird der Derwisch zum Gedicht. Sie drehen sich wie ein Planet um die Sonne, während sich ihre weißen Gewänder bei jeder Drehung sanft wellen. Sie tragen einen hohen sikke Hut, der das loszulassende Ego repräsentiert. Die rechte Hand erhebt sich, um die göttliche Gnade zu empfangen, während die linke Hand sich nach unten erstreckt, um diesen Segen an die Welt weiterzugeben.

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Häufig gestellte Fragen: Show der Wirbelnden Derwische

Das Wirbeln ist eine Form der bewegten Meditation, die vom Mevlevi-Orden praktiziert wird, um spirituelle Konzentration und Nähe zu Gott zu erreichen. Die ständige Drehung steht für die Reise der Seele zur Wahrheit und spiegelt die Rotation der Planeten um die Sonne wider. Durch diese Bewegung versuchen die Derwische, das Ego zu beruhigen, das Herz zu öffnen und die göttliche Liebe zu kanalisieren. Es ist sowohl ein Ritual der Hingabe als auch ein symbolischer Ausdruck der Harmonie mit dem Universum.